Was doch recht viele Menschen noch immer nicht wissen: Das Internet, so wie wir es verwenden, ist gerade mal das Zipfelchen vom berühmten Eisberg. Aus dem Wasser ragen nur die üblichen Verdächtigen.

Homepages, also Websiten von Menschen, Firmen und Institutionen, die sich dort präsentieren, also quasi die virtuelle Heimat ihrer realen Existenz dort haben, Social Media Seiten etc.

Aber es gibt dann noch das eigentliche, halbwegs ursprüngliche Netz. Das Deep Web.

Die dunkle Seite des WWW?

Wie auch bei den Begriffen Internet und WWW, werden Dark Net und Deep Web gerne vereinheitlicht. Ist auch nicht weiter schlimm. Aber der Form halber sei eben klar gestellt, dass das Dark Net eher noch „tiefer“ als das Deep Webs ist, welches sich, vereinfacht ausgedrückt, aus allen nicht indexierten Seiten zusammensetzt.

Viel Gruseliges hört man über das Dark Net. Waffen könne man dort kaufen, Drogen, Auftragskiller und vieles mehr. Und gewiss gibt es dort wirklich eine Szene, der man lieber nicht angehören sollte. Illegalitäten kann man nicht einfach so aus der Welt räumen.

Dafür aber kann man sich halbwegs sicher sein, dass man nicht ausspioniert wird, was ja im Grunde ebenfalls illegal ist, zumindest, wenn man nach ethischen Grundsätzen geht.

Schütze Deine Privatsphäre

Das Deep Web schreckt viele User ab, weil es eben unübersichtlich und schwer zu verstehen ist. Es gibt da nunmal kein Google, an das wir uns aus Bequemlichkeitsgründen schon so gewöhnt haben. Es gibt allerdings eben auch keine Datenspuren, die man hinterlässt und wir wissen ja, dass das Internet niemals vergisst. Also zumindest das obere 7tel des Eisbergs.

Der Tor-Brower, mit dem man ins Deep Web gelangt, ist problemlos herunter zu laden und zu installieren. Man muss ihn halt dann auch benutzen, wenn man möchte, dass nicht jede Institution, die die Möglichkeit dazu hat, das eigene Internetverhalten nachvollziehen, sammeln, speichern und natürlich auch verwenden kann.